Von der Steuer absetzen: Geringwertige Wirtschaftsgüter (GWG) bis 1.000 €

Ab dem 01.01.2018 können Unternehmen ihre Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten geringwertiger Wirtschaftsgüter (GWG) im Wert bis 1.000 € steuerlich geltend machen. Weitere Informationen zu jährlichen Abschreibungsbeiträgen gibt es auf dem BMWi-Existenzgründungsportal.

 

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Bundeswirtschaftsministerium und KfW unterstützen Gründer mit neuer digitaler Plattform

Das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) und die KfW Bankengruppe gehen neue Wege beim Ausbau der Gründungsinfrastruktur in Deutschland und starten gemeinsam mit ihrem Partner BusinessPilot die Pilotphase für eine neue digitale Gründerplattform.

Der Staatssekretär im Bundeswirtschaftsministerium, Matthias Machnig: „Wir wollen die Chancen der Digitalisierung gezielt nutzen, um den Prozess der Existenzgründung in Deutschland zu vereinfachen. Hierzu gehören innovative Tools für die Planungsphase, aber auch – und dies ist vielleicht sogar entscheidender – eine digitale Infrastruktur, die es Gründerinnen und Gründern ermöglicht, in Interaktion mit eigenen sowie externen Netzwerken zu treten. Auf diese Weise kann eine enge Verbindung zu regionalen Akteuren geschaffen werden, was für die Gründung vor Ort eine wesentliche Rolle spielt.“

Auf der Website www.gruenderplattform.de erhalten Gründungswillige ab März 2018 individuelle Hilfestellung – von der Idee, über das Geschäftsmodell und den Businessplan bis hin zur Auswahl passender Förderung und Finanzierung. Gleichzeitig sind deutschlandweit die zentralen Akteure für die Gründungsberatung und -finanzierung auf der Plattform eingebunden. Somit bieten mit der Gründerplattform die KfW, deren gesetzlicher Auftrag Gründungs- und Beratungsförderung beinhaltet, und das BMWimaßgeschneiderte Unterstützung für jeden Gründungsinteressierten. Gleichzeitig sollen die Hürden im Gründungsprozess abgebaut werden, damit mehr Menschen den Schritt in die Selbständigkeit wagen und so ein Beitrag zur Belebung des Gründergeschehens in Deutschland geleistet wird.

„Wir wissen aus unseren Studien: nur mit einer guten Vorbereitung wird die Gründung erfolgreich“, sagt Dr. Ingrid Hengster, Vorstandsmitglied der KfW-Bankengruppe. „Besonders freut mich das große Interesse, so dass bereits jetzt schon mehr als 35 Partner aus allen Säulen des Finanzsektors sowie den Kammern in die Gründerplattform eingebunden sind. Weitere Partner werden folgen. All diese Akteure zusammen auf einer Website zu haben, wird Gründerinnen und Gründern helfen, ihre Ideen in die Tat umzusetzen.“

Potenzielle Gründerinnen und Gründer können ihre Vorhaben ab März 2018 mit Hilfe der Gründerplattform kostenlos entwickeln. Bis dahin laufen die mehrstufige Testphase der Plattform sowie die deutschlandweite Einbindung der zentralen Gründungsunterstützer.

Über den Newsletter können sich Interessierte zu aktuellen Entwicklungen sowie zum Start der Plattform informieren.

Quelle: Gemeinsame Pressemitteilung des BMWi und der KfW vom 19.12.2017

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Berlin: IBB und Startnext verbinden Kredit- und Crowdfinanzierung

Die Investitionsbank Berlin (IBB) erweitert ihr Programm „Mikrokredite aus dem KMU-Fonds“. Ab sofort können Mikrokredite bis 25.000 Euro auch in Kombination mit einer ergänzenden Crowdfunding-Kampagne beantragt werden. „ IBB MikroCrowd “ heißt das neue Produkt, bei dem die IBB mit der Crowdfunding-Plattform „Startnext“ zusammenarbeitet. Gegründet 2010, ist Startnext heute die größte rewardbasierte Crowdfunding-Community für Ideen, Projekte und Startups im deutschsprachigen Raum. Bei dieser Art des Crowdfunding erhalten die finanziellen Unterstützer nicht-monetäre Gegenleistungen. In einer Art Vorverkauf handelt es sich dabei zumeist um das fertige Produkt.

Dr. Jürgen Allerkamp, Vorsitzender des Vorstands der IBB: „IBB MikroCrowd verbindet die klassische Kreditfinanzierung mit der neuen Form der Crowdfinanzierung. Zielgruppe sind Berliner Startups sowie Gründerinnen und Gründer etwa aus den Bereichen Kommunikation, Digital- und Kreativwirtschaft.“

Über IBB MikroCrowd können kleine und junge Unternehmen für ihr Vorhaben einen Mikrokredit beantragen und parallel dazu eine Crowdfundingkampagne zur Einsammlung zusätzlichen Kapitals fahren. Das ist dann interessant, wenn neben den Geldern aus dem Mikrokredit noch weitere, nicht-darlehensbasierte Mittel benötigt werden. Darüber hinaus erhalten Gründungs- oder Innovationsvorhaben aus Berlin eine größere öffentliche Aufmerksamkeit und werden zudem vorab auf Relevanz am Markt getestet.

Bei dem Verfahren wird zunächst auf dem üblichen Weg ein Mikrokredit aus dem KMU-Fonds beantragt und gleichzeitig angegeben, ob bzw. in welcher Höhe eine zusätzliche Crowdfinanzierung erfolgen soll. Dies kann sowohl bei der IBB als auch über die IBB-Partnerseite bei Startnext erfolgen. Fällt die Kreditprüfung durch die IBB positiv aus, erhalten die Kunden bereits eine vorbehaltliche Kreditzusage. Die IBB schaltet die Crowdfunding-Kampagne auf der Plattform frei, sobald alle Kriterien erfüllt sind. Der Kredit wird dann unmittelbar ausgezahlt, wenn die zusätzliche Crowdfinanzierung realisiert ist.

Über die Startnext Partnerseite der IBB können Unterstützer und Interessierte gezielt nach unternehmerischen Projekten aus Berlin suchen. Wird bei einem Projekt das Fundingziel nicht erreicht, kommt keine Finanzierung durch die Crowd zustande. Allerdings kann ein Mikrokredit jederzeit auch ohne Kombination mit Crowdfunding beantragt werden. Die Gesamtfinanzierung des Vorhabens muss aber weiterhin geschlossen sein.

Quelle: Pressemitteilung der IBB vom 29.11.2017

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Businessplan trifft Business-Angel

Neue Datenbank mit INVEST-förderfähigen StartUps bringt Unternehmen und Investoren zusammen

Mit dem Förderprogramm „INVEST – Zuschuss für Wagniskapital“ unterstützt das BMWiInvestitionen von Privatpersonen in junge innovative Unternehmen. Ab sofort können sich Start-ups, die vom BAFA ihre Innovativität und Förderfähigkeit bescheinigt bekommen haben, in einer neuen Datenbank auf der INVEST-Seite des BMWi listen lassen.

Bei INVEST erhalten private Investoren in junge innovative Unternehmen einen steuerfreien Erwerbszuschuss in Höhe von 20 Prozent der Investitionssumme. Mit Inkrafttreten der neuen Förderrichtlinie zum 1.1.2017 wurde zusätzlich der steuerfreie Exitzuschuss in Höhe von 25 Prozent der Veräußerungsgewinne eingeführt, der eine pauschale Erstattung der auf Veräußerungsgewinne zu zahlenden Steuern darstellt. Bisher konnte bereits seit Programmstart im Mai 2013 über 3.500-mal einem Start-up vom BAFAdie Förderfähigkeit bescheinigt werden. Seitdem wurden über 4.000 Privatinvestitionen in förderfähige Start-ups mit einem Volumen in Höhe von über 300 Millionen Euro gefördert.

In der Praxis ist es für junge innovative Unternehmen jedoch oft sehr mühsam, einen geeigneten privaten Investor zu finden. Auch potenziellen Investoren fehlt häufig der nötige Überblick über die schnelllebige Start-up-Landschaft, um ein passendes Start-up für ein Investment zu finden. Mitunter fehlen sowohl den Unternehmen als auch den Investoren die Kontakte und das Netzwerk, um zueinander zu finden.

Das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie setzt genau hier an und unterstützt das Matching von Unternehmen und Investoren. Auf der INVEST-Internetseite des BMWiwurde unter www.invest-wagniskapital.de eine Datenbank eingerichtet, in der sich INVEST-förderfähige Unternehmen mit ihren wichtigsten Daten eintragen können. Die Unternehmen auf Investorensuche haben so die Möglichkeit, sich prominent und attraktiv mit allen wesentlichen Informationen darzustellen und somit Investoren auf sich aufmerksam zu machen. Zugleich erhalten interessierte Investoren einen guten Überblick über Unternehmen mit einem gültigen INVEST-Förderfähigkeitsbescheid.

Die INVEST-Datenbank mit förderfähigen Unternehmen auf Investorensuche finden Sie hier.

INVEST-Förderfähige Unternehmen mit einem gültigen Förderfähigkeitsbescheid des BAFAkönnen sich hier in die Datenbank aufnehmen lassen.

Quelle: BMWi Pressemitteilung vom 27.11.2017

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Gründerwoche Deutschland 2017

Gründerwoche Deutschland

 

Die HEENEMANN Unternehmensberatung beteiligt sich auch in diesem Jahr wieder aktiv an der Gründerwoche Deutschland 2017 – der bundesweiten Aktion für mehr Unternehmertum und Gründergeist.

Als offizieller Partner der Gründerwoche lädt die HEENEMANN Unternehmensberatung zu vier Thementagen ein.

13. November 2017: Wer soll das bezahlen?
Kostenlose individuelle Erstberatung zur Gründungs- und Unternehmensfinanzierung. Einzeltermine (jeweils 30-90 min), Terminvereinbarung erforderlich: (030) 8 61 87 52  oder mail@heenemann.de

14. November 2017: IdeenCheck – Erstberatung zur Existenzgründung
Kostenlose individuelle Erstberatung zur Existenzgründung. Einzeltermine (jeweils 30-90 min), Terminvereinbarung erforderlich: (030) 8 61 87 52 oder mail@heenemann.de

16. November 2017: BusinessplanCheck für Startups und Gründer
Kostenlose individuelle Erstberatung zur Erstellung eines Businessplanes bzw. Kurz-Check eines vorhandenen Businessplanes. Einzeltermine (jeweils 30-90 min), Terminvereinbarung erforderlich: (030) 8 61 87 52 oder mail@heenemann.de

17. November 2017: Unternehmensnachfolge – Alternative zur Neugründung
Kostenlose individuelle Erstberatung zur Unternehmensnachfolge und Betriebsübergabe. Einzeltermine (jeweils 30-90 min), Terminvereinbarung erforderlich: (030) 8 61 87 52 oder mail@heenemann.de

18. November 2017: Schieflage? Krisenmanagement für Gründer und junge Unternehmer
Kostenlose individuelle Erstberatung für Unternehmen im Krisenfall. Einzeltermine (jeweils 30-90 min), Terminvereinbarung erforderlich: (030) 8 61 87 52 oder mail@heenemann.de

Link zur Partnerseite mit allen Details der Veranstaltungen.

 

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