Berlin: IBB und Startnext verbinden Kredit- und Crowdfinanzierung

Die Investitionsbank Berlin (IBB) erweitert ihr Programm „Mikrokredite aus dem KMU-Fonds“. Ab sofort können Mikrokredite bis 25.000 Euro auch in Kombination mit einer ergänzenden Crowdfunding-Kampagne beantragt werden. „ IBB MikroCrowd “ heißt das neue Produkt, bei dem die IBB mit der Crowdfunding-Plattform „Startnext“ zusammenarbeitet. Gegründet 2010, ist Startnext heute die größte rewardbasierte Crowdfunding-Community für Ideen, Projekte und Startups im deutschsprachigen Raum. Bei dieser Art des Crowdfunding erhalten die finanziellen Unterstützer nicht-monetäre Gegenleistungen. In einer Art Vorverkauf handelt es sich dabei zumeist um das fertige Produkt.

Dr. Jürgen Allerkamp, Vorsitzender des Vorstands der IBB: „IBB MikroCrowd verbindet die klassische Kreditfinanzierung mit der neuen Form der Crowdfinanzierung. Zielgruppe sind Berliner Startups sowie Gründerinnen und Gründer etwa aus den Bereichen Kommunikation, Digital- und Kreativwirtschaft.“

Über IBB MikroCrowd können kleine und junge Unternehmen für ihr Vorhaben einen Mikrokredit beantragen und parallel dazu eine Crowdfundingkampagne zur Einsammlung zusätzlichen Kapitals fahren. Das ist dann interessant, wenn neben den Geldern aus dem Mikrokredit noch weitere, nicht-darlehensbasierte Mittel benötigt werden. Darüber hinaus erhalten Gründungs- oder Innovationsvorhaben aus Berlin eine größere öffentliche Aufmerksamkeit und werden zudem vorab auf Relevanz am Markt getestet.

Bei dem Verfahren wird zunächst auf dem üblichen Weg ein Mikrokredit aus dem KMU-Fonds beantragt und gleichzeitig angegeben, ob bzw. in welcher Höhe eine zusätzliche Crowdfinanzierung erfolgen soll. Dies kann sowohl bei der IBB als auch über die IBB-Partnerseite bei Startnext erfolgen. Fällt die Kreditprüfung durch die IBB positiv aus, erhalten die Kunden bereits eine vorbehaltliche Kreditzusage. Die IBB schaltet die Crowdfunding-Kampagne auf der Plattform frei, sobald alle Kriterien erfüllt sind. Der Kredit wird dann unmittelbar ausgezahlt, wenn die zusätzliche Crowdfinanzierung realisiert ist.

Über die Startnext Partnerseite der IBB können Unterstützer und Interessierte gezielt nach unternehmerischen Projekten aus Berlin suchen. Wird bei einem Projekt das Fundingziel nicht erreicht, kommt keine Finanzierung durch die Crowd zustande. Allerdings kann ein Mikrokredit jederzeit auch ohne Kombination mit Crowdfunding beantragt werden. Die Gesamtfinanzierung des Vorhabens muss aber weiterhin geschlossen sein.

Quelle: Pressemitteilung der IBB vom 29.11.2017

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Businessplan trifft Business-Angel

Neue Datenbank mit INVEST-förderfähigen StartUps bringt Unternehmen und Investoren zusammen

Mit dem Förderprogramm „INVEST – Zuschuss für Wagniskapital“ unterstützt das BMWiInvestitionen von Privatpersonen in junge innovative Unternehmen. Ab sofort können sich Start-ups, die vom BAFA ihre Innovativität und Förderfähigkeit bescheinigt bekommen haben, in einer neuen Datenbank auf der INVEST-Seite des BMWi listen lassen.

Bei INVEST erhalten private Investoren in junge innovative Unternehmen einen steuerfreien Erwerbszuschuss in Höhe von 20 Prozent der Investitionssumme. Mit Inkrafttreten der neuen Förderrichtlinie zum 1.1.2017 wurde zusätzlich der steuerfreie Exitzuschuss in Höhe von 25 Prozent der Veräußerungsgewinne eingeführt, der eine pauschale Erstattung der auf Veräußerungsgewinne zu zahlenden Steuern darstellt. Bisher konnte bereits seit Programmstart im Mai 2013 über 3.500-mal einem Start-up vom BAFAdie Förderfähigkeit bescheinigt werden. Seitdem wurden über 4.000 Privatinvestitionen in förderfähige Start-ups mit einem Volumen in Höhe von über 300 Millionen Euro gefördert.

In der Praxis ist es für junge innovative Unternehmen jedoch oft sehr mühsam, einen geeigneten privaten Investor zu finden. Auch potenziellen Investoren fehlt häufig der nötige Überblick über die schnelllebige Start-up-Landschaft, um ein passendes Start-up für ein Investment zu finden. Mitunter fehlen sowohl den Unternehmen als auch den Investoren die Kontakte und das Netzwerk, um zueinander zu finden.

Das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie setzt genau hier an und unterstützt das Matching von Unternehmen und Investoren. Auf der INVEST-Internetseite des BMWiwurde unter www.invest-wagniskapital.de eine Datenbank eingerichtet, in der sich INVEST-förderfähige Unternehmen mit ihren wichtigsten Daten eintragen können. Die Unternehmen auf Investorensuche haben so die Möglichkeit, sich prominent und attraktiv mit allen wesentlichen Informationen darzustellen und somit Investoren auf sich aufmerksam zu machen. Zugleich erhalten interessierte Investoren einen guten Überblick über Unternehmen mit einem gültigen INVEST-Förderfähigkeitsbescheid.

Die INVEST-Datenbank mit förderfähigen Unternehmen auf Investorensuche finden Sie hier.

INVEST-Förderfähige Unternehmen mit einem gültigen Förderfähigkeitsbescheid des BAFAkönnen sich hier in die Datenbank aufnehmen lassen.

Quelle: BMWi Pressemitteilung vom 27.11.2017

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Gründerwoche Deutschland 2017

Gründerwoche Deutschland

 

Die HEENEMANN Unternehmensberatung beteiligt sich auch in diesem Jahr wieder aktiv an der Gründerwoche Deutschland 2017 – der bundesweiten Aktion für mehr Unternehmertum und Gründergeist.

Als offizieller Partner der Gründerwoche lädt die HEENEMANN Unternehmensberatung zu vier Thementagen ein.

13. November 2017: Wer soll das bezahlen?
Kostenlose individuelle Erstberatung zur Gründungs- und Unternehmensfinanzierung. Einzeltermine (jeweils 30-90 min), Terminvereinbarung erforderlich: (030) 8 61 87 52  oder mail@heenemann.de

14. November 2017: IdeenCheck – Erstberatung zur Existenzgründung
Kostenlose individuelle Erstberatung zur Existenzgründung. Einzeltermine (jeweils 30-90 min), Terminvereinbarung erforderlich: (030) 8 61 87 52 oder mail@heenemann.de

16. November 2017: BusinessplanCheck für Startups und Gründer
Kostenlose individuelle Erstberatung zur Erstellung eines Businessplanes bzw. Kurz-Check eines vorhandenen Businessplanes. Einzeltermine (jeweils 30-90 min), Terminvereinbarung erforderlich: (030) 8 61 87 52 oder mail@heenemann.de

17. November 2017: Unternehmensnachfolge – Alternative zur Neugründung
Kostenlose individuelle Erstberatung zur Unternehmensnachfolge und Betriebsübergabe. Einzeltermine (jeweils 30-90 min), Terminvereinbarung erforderlich: (030) 8 61 87 52 oder mail@heenemann.de

18. November 2017: Schieflage? Krisenmanagement für Gründer und junge Unternehmer
Kostenlose individuelle Erstberatung für Unternehmen im Krisenfall. Einzeltermine (jeweils 30-90 min), Terminvereinbarung erforderlich: (030) 8 61 87 52 oder mail@heenemann.de

Link zur Partnerseite mit allen Details der Veranstaltungen.

 

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BMWi Förderlotse: Wegweiser durch die Förderprogramme für Gründer

Fördermittel Existenzgründung

Damit aus guten, vielversprechenden Geschäftsideen erfolgreiche
Unternehmen werden, brauchen Gründerinnen, Gründer und junge
Unternehmen eine solide und ausreichende Startfinanzierung. Das
Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) bietet deshalb
ein vielfältiges Instrumentarium an geeigneten Finanzierungsbausteinen
an. Sie orientieren sich an den besonderen Herausforderungen
der Vorgründungs-, Gründungs- und Wachstumsphase.

Die wichtigsten Förderprogramme für Gründerinnen, Gründer und
junge Unternehmen stellt das BMWi in der vorliegenden Broschüre
vor. Das Spektrum ist breit gefächert: Zuschüsse zur Sicherung des
Lebensunterhaltes in der Startphase gehören genauso dazu wie Darlehen
zur Finanzierung von Investitionen und Betriebsmitteln oder
passgenaue Programme zur Entwicklung neuer Produkte, Verfahren
und Technologien (Innovationen) bis hin zur Förderung junger Unternehmen
auf ausländischen Märkten.

Der Förderlotse kann hier auf den Seiten des Existenzgründungsportals des BMWi kostenlos bestellt oder heruntergeladen werden.

Quelle: BMWi

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Einheitliche Bürgschaftsbestimmungen erleichtern Kreditaufnahme für KMU

Bund, Länder und Bürgschaftsbanken haben sich darauf geeinigt, dass alle 16 deutschen Bürgschaftsbanken ab dem 1. Juli 2017 einheitliche und modernisierte Allgemeine Bürgschaftsbestimmungen (ABB) anwenden.

Die Bürgschaftsbanken unterstützten Gründerinnen und Gründer, Unternehmensnachfolger sowie kleine und mittlere Unternehmen bei der Finanzierung, wenn keine ausreichenden banküblichen Sicherheiten zur Verfügung stehen.

Staatssekretär Matthias Machnig sehe Vorteile für kleine und mittlere Unternehmen: „Bundesweit einheitliche Allgemeine Bürgschaftsbedingungen unterstützen den Bürokratieabbau und verringern für die Hausbanken den Aufwand bei der Zusammenarbeit mit den Bürgschaftsbanken. Der Mittelstand profitiert davon durch erleichterten Finanzierungszugang.“

So wie alle Banken Allgemeine Geschäftsbestimmungen haben, bräuchten die Bürgschaftsbanken ABB, um das Verhältnis zwischen den kleinen und mittleren Unternehmen als Kreditnehmern, Hausbanken und Bürgschaftsbanken einfach zu regeln. Über die Jahre hätten sich die ABB in den einzelnen Bundesländern unterschiedlich entwickelt.

Mit der jetzt gelungenen Vereinheitlichung würden die Bestimmungen auch an neue Regulierungsanforderungen für die Kreditwirtschaft und die voranschreitenden Entwicklungen zur Digitalisierung und Standardisierung von Bankprozessen angepasst.

2016 hätten die Bürgschaftsbanken 6.200 Finanzierungsvorhaben unterstützt und dabei Kredite und Beteiligungen in Höhe von fast 1,7 Mrd. Euro abgesichert. Ein Schwerpunkt der Förderung liege in der Finanzierung von Existenzgründungen und Übernahmen. Der Bund und die Länder entlasteten die Bürgschaftsbanken durch anteilige Rückbürgschaften.

Kontaktdaten aller Bürgschaftsbanken unter: www.vdb-info.de/mitglieder.

Mehr Informationen zu den neuen ABB auf der VDB-Homepage: www.vdb-info.de/service.

Quelle: BMWi

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